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Film Workshops an Hamburger Schulen

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Film Workshops an Hamburger Schulen

In diesem Blogartikel erzähle ich euch etwas über Schule und Workshops und wie Burak Celik und ich mit einigen Schulklassen Hamburgs Filme produziert haben. Dabei sind die unterschiedlichsten „Filme“ entstanden.

"Ich wünschte mir, dass auch ich als Jugendlicher in der Schule Besuch bekommen hätte, und Profis mir etwas über Filme und Medien beigebracht hätten"

Schon bevor es CosmosPictures als Video Produktions-Unternehmen gab, haben wir, Burak Celik (Gründer) und meine Wenigkeit Bora Cem Celik (Gründer), an Schulen Hamburgs Filmworkshops gegeben.
Über die Kulturagentin Eva Maria Stüting wurden wir an Kultur oder Kunstwochen an diversen Schulen eingebracht, um Schülerinnen und Schülern in einer Woche einen eigenen „Film“ produzieren zu lassen. Diese Projekte sind nun eine Weile her. Trotzdem würde ich gerne darüber sprechen und erzählen, was mir gemacht haben. Ich würde mir wünschen in naher Zukunft wieder an Schulen Workshops zu geben.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei den Kulturagenten Hamburg bedanken, die Kunst und Kreativität in Hamburger Schulen fördern. Durch intensive Kooperationen mit diversen Schulen versuchen die Kulturagenten Hamburg Schulen mehr zu bieten, mehr Tanz, mehr Musik, mehr Theater und dann durch uns mehr Film.  Ein ganz besonderer Dank geht an Eva Maria Stüting, durch die wir an diesen Kunst und Kultur Förderungswochen teilnehmen konnten.

Das Konzept:  Vier Tage, eine Schulklasse, zwei Gruppen, zwei Geschichten und zwei Filme.

Tag Eins: Präsentation über Film, Bewegtbild und Geschichten. Dieser Part ist sehr wichtig, um den Jugendlichen zu zeigen, was möglich ist und dass Kreativität keine Grenzen hat. Durch bekannte Filme und Filmszenen wird dargestellt, dass es eigentlich auf die Idee ankommt und nicht auf das Budget oder Technik.
Sobald alle wissen worum es in der Woche geht, wird die Klasse in Gruppen eingeteilt. In den Kleingruppen bespricht man sich, Ideen werden ausgetauscht und mögliche Geschichten entwickelt.

Nach dem jede Gruppe weiß, welche Geschichte Sie verfilmen möchten gibt es wieder eine kleine Präsentation. Diesmal erklären wir, wie man ein Drehbuch aufsetzt. Jetzt haben die Jugendlichen bis zum Schulschluss Zeit Ihre Drehbücher fertig zu stellen.

Die Erfahrung hat tatsächlich gezeigt, dass wir hier tatsächlich zu wenig Zeit zur Verfügung haben, die Jugendlichen werden nicht fertig oder müssen zu schnell arbeiten und somit dann ungenau. Es würde sich hier empfehlen, von unserer Seite aus 5 – 7 eigene Drehbücher mitzunehmen und die Jugendlichen aussuchen lassen, welche Sie verfilmen möchten. Dann wird ausgesucht, wer welche Rolle im Film spielt und wer welche Rolle hinter der Kamera einnimmt. Regisseurin oder Regisseur, diese können auch doppelt besetzt werden. Ein Bestboy oder Bestgirl, jemanden der alles organisieren kann und zwischen allen Rollen steht und ein Kameraoperator.

Tag zwei startet wiedermal mit einer kleinen und sehr kurzen Präsentation über Bildformate, Bildgestaltung und Kamera technische Dinge.

Sobald das erledigt ist und keine Fragen mehr herrschen startet der eigentliche Dreh.
Alle gehen in Position und das Chaos startet.
Burak und ich begleiten jeweils einen Film und helfen und unterstützen, wo wir können. Hier arbeiten die Jugendlichen unter Zeitdruck, denn wo große Filmproduktionen Tage drehen für eine Minute Filmmaterial, müssen die Kids Ihren kompletten Film in nur wenigen Stunden abfilmen. Tag zwei endet für jeden außer Atem, aber mit einem Lächeln im Gesicht.

Wenn man uns fragt, was eigentlich unser Ziel bei der Sache ist, ist es nicht am Ende der Woche einen hoch Glanz Film zu präsentieren, sondern der Weg hin zur vollendeten Skulptur. Auf dem Weg lernen die Jugendlichen wirklich zusammenzuarbeiten, sich über Ideen auseinander zu setzen, über Thematiken zu sprechen, sich selbst zu äußern, gemeinsam zu besprechen, was wichtig ist, planen und organisieren, miteinander arbeiten und miteinander Spaß haben. Ich wünschte mir, dass auch ich als Jugendlicher in der Schule Besuch bekommen hätte und Profis mir etwas über Filme und Medien beigebracht hätten. Vielleicht würde ich dann viel früher damit anfangen, was ich heute mache. Denn das ist, was wichtig ist, Kindern und Jugendlichen zeigen, welche Möglichkeiten, Perspektiven und Wege es gibt.

Kommen wir zum letzten Tag. Einem sehr anspruchsvollen Tag. Hier wird ein Schnittprogramm vorgestellt. Da die Schulen leider in den meisten Fällen  sehr schlechte Computer besitzen ist es nicht möglich jedem einzelnen an diesem Tag die Chance zu geben an dem Videomaterial zu arbeiten. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, durch Sponsorings oder wohltätigen Unterstützern, „Film-Schnitt“ taugliche Laptops zu organisieren, sodass dann in der Schulkasse vielleicht in zweier Gruppen an dem Filmmaterial geschnitten wird.  Momentan setzen wir alle vor den Beamern und es wechseln sich ein paar Schüler ab und schneiden den Film zu Ende.

Dann kommt der große Tag, an dem die Schüler Ihre Geschichte präsentieren.

Hier nun einige Filme, welche die Jugendlichen selbst produziert haben.

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